Verein zur Förderung des Instituts für soziale Bewegungen e.V.

Verein zur Förderung des Instituts für soziale Bewegungen e.V.

Freihandbereich

Der Verein zur Förderung des Instituts für soziale Bewegungen e.V. besteht seit 1979. Er hat sich zum Ziel gesetzt, Forschungen auf dem Gebiet der Geschichte der Arbeiterbewegungen wissenschaftlich und praktisch zu fördern sowie insbesondere den Ausbau einer Spezialbibliothek zur Arbeitergeschichte und Arbeiterbewegung zu unterstützen. Eine solche Bibliothek konnte auf dem Grundstock der 1971 vom Internationalen Institut für Sozialgeschichte in Amsterdam erworbenen Dubletten aufgebaut werden.
Inzwischen ist aus bescheidenen Anfängen durch die Zusammenführung mit zwei weiteren Spezialbibliotheken – der Bergbau-Bücherei Essen (ca. 240.000 Bände) und der Bibliothek der vormaligen Industriegewerkschaft Bergbau und Energie (ca. 35.000 Bände) – mit gegenwärtig ca. 500.000 Medieneinheiten eine der bedeutendsten, öffentlich zugänglichen wissenschaftlichen Bibliotheken der Bundesrepublik, im engeren Sinn zur Geschichte der Arbeiterbewegung, im weiteren Sinn zur Geschichte sozialer Bewegungen, entstanden.

Die Bibliothek ist die Plattform, auf der sich im Laufe der Jahre eine umfassende Forschungs- und Lehrtätigkeit entfalten konnte. Hierzu sind seit der Gründung des Lehrstuhls "Sozialgeschichte und soziale Bewegungen" 1995 neue Strukturen entwickelt worden: Das vormalige Institut zur Erforschung der europäischen Arbeiterbewegung wurde umbenannt in "Institut für soziale Bewegungen". Es wurde eine Stiftung gegründet und das Aufgabenfeld erweitert, auch um auf die neuen gesellschaftlichen Anforderungen in der wissenschaftlich angemessenen Form reagieren zu können.

Die Mitgliedschaft in diesem Verein, der eine Brücke zwischen universitärer Wissenschaft und gesellschaftlicher Wirklichkeit herstellen möchte, unterstützt durch den Mitgliedsbeitrag die Arbeit des Instituts für soziale Bewegungen, einschließlich seiner Bibliothek.


Aktuelles

Die diesjährige Mitgliederversammlung findet am Freitag, 22. September 2017 um 18 Uhr im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets statt. Wir freuen uns, dass sich zwei Gewerkschaftssekretäre, Armando Dente von der IGBCE und Marc Neumann vom DGB, bereit erklärt haben, über den Platz der Gewerkschaftsgeschichte in der gewerkschaftlichen Jugendarbeit zu berichten.
Wir haben ferner die Vorführung eines Films zur Gewerkschaftsgeschichte von 1967 vorgesehen
und können gerne das Portal zur Geschichte der Gewerkschaften der Hans-Böckler-Stiftung
im Internet vorstellen.


Mitglieder des Vereins können kostenlos ein Exemplar des
historischen Lesebuchs Ruhrgebiet erhalten. Wenden Sie sich bitte an: Beate Hepprich

Protokoll zur Sitzung 2016 (257.0 kB)

Flyer 2016   (871.1 kB)




Wir würden uns sehr freuen, Sie künftig im Kreis der Mitglieder begrüßen zu können. Selbstverständlich würden wir Sie bei einem persönlichen Besuch auch gern im Institut führen und Ihnen unsere herausragenden, zum Teil sehr seltenen Bestände zeigen. Bitte wenden Sie sich an: isb-foerderverein@rub.de